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Einen Workflow mit Freigabe erstellen

Importiere einen kleinen Workflow, teste seine geplante E-Mail und lehne die Live-Freigabe ab, ohne die Nachricht zu senden.

3 Min. Lesezeit

Diese Übung erstellt einen Workflow mit zwei Schritten: eine Nachricht vorbereiten und die Erlaubnis zum Senden anfordern. Du prüfst Empfänger und Text im wartenden Lauf und lehnst die Aktion ab. So lernst du den vollständigen Freigabeablauf kennen, ohne eine echte Nachricht zustellen zu müssen.

Bevor du beginnst

Nutze ein Konto mit der Rolle Entwickler, Admin oder Inhaber. Prüfe, dass die Freigaberichtlinie deiner Organisation für imap-smtp.send eine Entscheidung verlangt. Das ist die Standardeinstellung. Eine eigene Richtlinie kann sie ändern. Lies deshalb vor dem Live-Teil Freigaben konfigurieren.

Der Mock-Test braucht keine Postfach-Zugangsdaten. Für einen tatsächlich freigegebenen Versand wären ein eingerichteter IMAP-/SMTP-Connector und ein beabsichtigter Empfänger nötig. Diese Übung endet mit Ablehnen.

Das Beispiel importieren

Speichere den folgenden Inhalt als workflow.yml. Der Knoten draft liefert festen Text, damit das Ergebnis leicht prüfbar ist. send liest ihn; diese Referenzen erzeugen die Verbindung auf dem Canvas.

yaml
version: 1
name: docs/approval-check
description: Practice reviewing an outgoing message before it is sent.
nodes:
  - id: draft
    type: transform
    code: |
      return {
        subject: "Approval practice",
        text: "This is a test message for the approval walkthrough."
      };
  - id: send
    type: imap-smtp.send
    input:
      to: reviewer@example.com
      subject: '{{ nodes.draft.output.subject }}'
      text: '{{ nodes.draft.output.text }}'
output:
  messageId: '{{ nodes.send.output.messageId }}'
tests:
  - name: prepares the outgoing message
    input: {}
    expect:
      effects:
        - connector: imap-smtp.send
  1. Öffne Automatisierungen > Automatisierung erstellen > Paket hochladen.
  2. Wähle workflow.yml und belasse Installieren in auf Organisation.
  3. Klicke auf Paket hochladen. Tale validiert das Dokument und speichert docs/approval-check als Entwurf.
  4. Wähle in der Veröffentlichungsfrage Später und öffne anschließend Approval check in der Liste. Die Automatisierung öffnet sich im Tab Editor.

Existiert der Name bereits, fügt der Upload eine weitere Version hinzu. Wähle einen anderen Workflow-name, wenn die Übung getrennt bleiben soll.

Paket hochladen nimmt die Workflow-Datei an und bietet Organisation oder Projekt als Ziel an.

Den Datenfluss testen

Klicke im Editor auf Testlauf. Dieses Beispiel braucht keine Laufzeiteingabe und kann mit einem leeren Objekt laufen. Wechsle zu Läufe. Dort sollte ein Erfolgreich abgeschlossener Test erscheinen.

Öffne den Lauf und prüfe auf dem Canvas, ob beide Knoten ausgeführt wurden. Wähle send und prüfe die aufgelöste Eingabe. Der Empfänger muss reviewer@example.com sein, der Betreff Approval practice und der Text der Satz aus draft. In diesem Modus antwortet ein deterministischer Mock des Connectors. Es wird keine E-Mail gesendet und keine Freigabekarte angezeigt.

Der Workflow enthält einen Test, der den Effekt imap-smtp.send erwartet. Ein erfolgreicher Mock prüft Ablauf und vorgesehenen Aufruf. Er belegt weder gültige Postfach-Zugangsdaten noch die Zustellung.

Die Live-Freigabe prüfen

Kehre zum Editor zurück und klicke auf Diese Version live schalten, um die getestete Version live zu schalten. Lass den Trigger unkonfiguriert; diese Übung startet einmal von Hand.

Wähle Live ausführen, lies Bestätigung und Organisationsumfang und bestätige. Wechsle zu Läufe und öffne den neuen wartenden Lauf. Die Freigabekarte sollte die ausstehende Entscheidung, imap-smtp.send, den Knoten send sowie dessen geplante Eingabe zeigen. Empfänger, Betreff und Text müssen dem Mock-Test entsprechen.

Wartet der Lauf nicht, prüfe Status und Richtlinie, bevor du fortfährst. Ein fehlgeschlagener Connector-Aufruf beweist nicht, dass eine Freigabe angefordert wurde.

Ablehnen und das Ergebnis prüfen

Klicke auf der Karte auf Ablehnen. Die Aktion wird verweigert und der Lauf endet als Fehlgeschlagen. Das ist das erwartete Ergebnis dieser Übung: Der Workflow hat die menschliche Entscheidung erreicht und die Nachricht nicht gesendet.

Die Parameter eines wartenden Aufrufs lassen sich auf der Karte nicht ändern. Ist eine echte vorgeschlagene Nachricht falsch, lehne sie ab, korrigiere Definition oder Eingabe und starte einen neuen Lauf. Die spätere Freigabe eines korrekten Aufrufs erlaubt die tatsächliche Aktion; sie bestätigt nicht nur, dass du die Karte gelesen hast.

Braucht ein Agent eine Antwort statt einer Erlaubnis, nutzt er ask_human. Diese andere Form des Wartens erklärt Freigaben in Workflows. Ausführungsprotokolle hilft, beide von einem noch arbeitenden Agenten zu unterscheiden.

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